Export von Schweizer Uhren im Februar 2024

Armbanduhr

Nach Angaben des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie war im Februar nach mehr als zwei Jahren stetigen Wachstums der erste deutliche Rückgang der Exporte zu verzeichnen. Diese Daten sind auf einen niedrigen Basiseffekt und einen erheblichen Leistungsrückgang auf dem chinesischen Festland zurückzuführen, während andere Märkte starke Zuwächse verzeichneten. Generell blieben die Exporte von Schweizer Uhren in den letzten zwei Monaten nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (-2 %).

Trotz des Anstiegs des Exportvolumens von Stahluhren (+3,1 %) sanken die Gesamtkosten der Modelle dieser Kategorie deutlich (-10,6 %). Stabil bleibt hingegen die Nachfrage nach Modellen mit Gehäusen aus Edelmetallen (+0,2 %). Der Gesamtrückgang der Exportmengen (-5,2 %) wurde maßgeblich durch die Kategorie „Sonstige Materialien“ (-25,0 %) beeinflusst.

Mit Ausnahme von Uhren mit einem Exportwert unter 200 CHF, deren Nachfrage auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr blieb (-0,4 %), war in allen Preiskategorien ein Leistungsrückgang zu verzeichnen. Der Rückgang der Exporte macht sich vor allem in der Kategorie der Uhren im Preisbereich von 500 bis 3,000 CHF bemerkbar (finanziell -14%). Uhren in der Kategorie ab 3,000 CHF (ca. 80 % der Exporte) verzeichneten einen Wertverlust von 1,8 %.

Für die wichtigsten Exportmärkte USA (+5,5 %), Japan (+5,6 %), Singapur (+3,3 %), Vereinigte Arabische Emirate (+8,9 %) und Frankreich (+6,1 %) war das Februar-Ergebnis positiv. Dies reichte jedoch nicht aus, um den starken Rückgang der Exporte in Festlandchina (-25,4 %) und Hongkong (-19,0 ​​%) auszugleichen.

In Europa verzeichneten die meisten Märkte mit einem durchschnittlichen Ergebnis von -3,5 % Rückgänge zwischen -2,1 % (Großbritannien) und -16,8 % (Niederlande).